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"Zweihundert Jahre sind seit "dem großen Krieg" oder

wie dieses Ereignis auch noch genannt wird  "den Tagen

des Feuers" vergangen. Damals sahen viele Tapfere,

Törichte, Helden und Feiglinge Sinn darin sich für ihre

Ideen des Friedens gegenseitig umzubringen…"

 

 

Dies zumindest ist die Meinung des längst vergessenen Autors der vor über einem Jahrtausend gelebt haben mag.

 

Jedenfalls ist seither viel Zeit vergangen in welcher vieles geschah. Alte Reiche gingen Neue kamen und zerfielen nach Tagen oder Jahren. Sehr wenige davon blieben und trotzten dem Zahn der Zeit doch selbst deren Schicksal ist stets ungewiss.

 

Deswegen versuchen einige stets zu wahren was ihnen lieb und teuer ist oder zu nehmen was ihnen angeblich zusteht…

 

… und so macht es manchmal durchaus Sinn die Leinwand der Gegenwart zu beobachten und zuzusehen, wie die unzähligen Künstler mit ihren Leben als Pinsel malen. Manchmal rücksichtslos in die Werke anderer hinein, sodass die Farben verlaufen. Ob mit Absicht oder nicht, das sei dahingestellt. Genausooft zeichnen sie aneinander entlang oder ungeachtet über getrocknete Pinselstriche anderer hinweg. Hier und da umkreisen sie sich auch gegenseitig, harmlos sodass die Farbe des anderen zu trocknen vermag oder in einer immer wilder werdenden Hetzjagd von Wahnsinnigen, bis einer der Pinsel zerbricht.

 

Ständiger Wandel, ständige Veränderung in diesem gemeinsamen Bild das sich scheinbar kaum verändert und erst demjenigen, welcher sich die Zeit nimmt länger zu zuschauen, seine wiederholenden Muster offenbart…